Kategorie: Kulturgeschichte

  • Zusammenfassung Die Volkskultur der Donauschwaben in der Batschka ist durch eine komplexe synkretistische Verschränkung katholischer Frömmigkeit mit vormodernen magischen Deutungssystemen geprägt. Der vorliegende Beitrag untersucht apotropäische Praktiken zur Abwehr übernatürlicher Bedrohungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Drude und der Hexe, und interpretiert diese als kulturell strukturierte Strategien der Kontingenzbewältigung in einer agrarisch geprägten Lebenswelt. Im…

  • 1. Einleitung Die Harpyie ist eine komplexe Gestalt der griechischen Mythologie, die als Mischwesen aus Frau und Raubvogel beschrieben wird. Ihr Name leitet sich vom altgriechischen harpazein („rauben“, „hinwegraffen“) ab und verweist auf ihre zentrale Funktion als Verkörperung plötzlicher Naturgewalten sowie als Instrument göttlicher Sanktion. Der Zusammenhang zwischen Harpiye und Elwedritsch wird auf KuLaDig (Kultur…

  • 1. Einleitung Nachtgebete gehören zu den ältesten und kulturübergreifend stabilsten religiösen Praktiken. Sie strukturieren den Übergang vom Wachzustand in den Schlaf und reagieren zugleich auf eine anthropologisch fundamentale Erfahrung: die Verletzlichkeit des Menschen in der Nacht. Besonders im europäischen Kontext verdichtet sich diese Erfahrung im Glauben an nächtliche Druckdämonen wie Druden, Hexen oder den sogenannten…

  • Der dämonologisch-religiös geprägte Ansatz von Helmut Seebach, die volkskundliche Interpretation von Michael Landgraf sowie die psychologisch-memetische Theorie von Michael Werner als Pfeiler eines neuen Verständnisses Ein Vorschlag von ChatGPT auf Grundlage der online verfügbaren Quellen

  • Vom „alb mit der crummen nasen“ zur Elwedritsch – Dämonische Physiognomik und kulturelle Traditionsbildung