



Abstract
Das Hexafoil – eine mit dem Zirkel erzeugte, sechsstrahlige Rosettenform – ist ein in vielen Kulturen auftretendes geometrisches Schutzsymbol. Es erscheint in Ägypten, Mesopotamien, Indien, im indoeuropäischen Raum sowie im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa. Im Zuge europäischer Migration gelangte es nach Nordamerika, wo es im Kulturkreis der Pennsylvania Dutch bis heute in Gebrauch blieb. Der vorliegende Beitrag bietet eine umfassende Darstellung des Hexafoils: Morphologie, Konstruktionsprinzipien, historische Bedeutungsfelder, archäologische Fallbeispiele, Kontextanalysen sowie eine kritische Diskussion früher und moderner Deutungen. Der Text präsentiert eine systematische Betrachtung der transkulturellen Entwicklungslinien. Das Symbol ist für das Verständnis der Elwedritsche relevant, weil mit ihm das abgehalten wurde, was die Elwedritsche vor ihrer kulturellen Transformation durch Miniaturisierung und Verbannung in den Wald war: die Albdrude, ein nächtlicher Druckgeist. Deswegen finden sich Hexfoils vorzugsweise im Bereich der Türen und Fenster und damit der Zugänge zum Gebäude.
1. Einleitung
Das Hexafoil gehört zu den ältesten und global am weitesten verbreiteten geometrischen Symbolen. Aufgrund seiner einfachen Zirkelkonstruktion – sechs Kreisbögen gleichen Radius, die sich um einen gemeinsamen Mittelpunkt überlappen – eignet es sich gleichermaßen für dekorative, kosmologische und magisch-apotropäische Funktionen. Trotz dieser Einfachheit ist seine kulturelle Persistenz – von altägyptischen Ornamenten über mesopotamische Rosetten bis hin zu neuzeitlichen „Witch Marks“ in England – bemerkenswert.
Das Ziel des vorliegenden Artikels ist es, die Bedeutungs- und Verwendungskontinuitäten des Hexfoils nachzuzeichnen, ohne unhistorische Übergriffe moderner Interpretationen (z. B. „Flower-of-Life“-Eschatologie) zu reproduzieren. Dabei werden archäologische, ikonographische und ethnographische Daten zusammengeführt.
2. Morphologie, Konstruktion und symbolische Formensprache
2.1 Geometrische Grundlagen
Die einfachste Form entsteht durch das sechsfache Ansetzen eines Zirkels an die vorherigen Schnittpunkte eines Anfangskreises. Dadurch entstehen sechs symmetrische „Blütenblätter“, die sich zu einer Rosette schließen. Erweiterungen sind:
- doppeltes oder mehrfaches Hexafoil (konzentrische Schichten),
- Einbettung in Kreisgitter (Grundstruktur der späteren Flower of Life),
- Kombination mit Sonnenscheiben, Kreuzformen oder gotischen Vierpässen.
Die Symmetrie knüpft an universelle kosmologische Konzepte an: Rad, Sonne, zyklische Ordnung, Achsenkreuz und Ganzheit.
2.2 Terminologie
Je nach Region und Epoche treten verschiedene Bezeichnungen auf:
- Hexfoil / Hexafoil / Six-Petal Rosette (angloamerikanische Forschung),
- Rosette à six lobes (frz. Kunstgeschichte),
- Daisy Wheel (britische Architekturgeschichte),
- Schutzrosette / Drudenrosette (deutsche Volkskunde).
3. Historische Verbreitung und frühe Befunde
3.1 Ägypten
3.1.1 Abydos und das Osireion: Kontext und Kontroverse
Die im Osireion von Abydos beobachtbaren überlappenden Kreisgitter gelten in populären Quellen häufig als „älteste Flower-of-Life-Darstellungen“. Fachlich ist jedoch Vorsicht geboten. Stratigraphische und pigmentanalytische Befunde deuten darauf hin, dass die Ockerzeichnungen nicht zeitgleich mit der Erbauung des Osireions (19. Dynastie), sondern späteren Besuchern zuzuordnen sind (wahrscheinlich hellenistische oder römische Zeit).
Trotz dieser Problematik ist gesichert, dass rosettenartige Kreisornamente in Ägypten seit dem Mittleren Reich (z. B. auf Kosmetikdosen, Elfenbeinplatten und Keramik) verbreitet waren. Diese weisen teilweise die sechs- oder mehrlappige Struktur auf, die mit dem Hexfoil verwandt ist.
3.1.2 Ornamentik und kosmologische Deutungen
Die Rosette fungierte in ägyptischer Kunst auch als dekoratives Element auf Möbeln und Gefäßen und wird mit Vorstellungen von Ordnung, Erneuerung und Schutz in Verbindung gebracht.
3.2 Mesopotamien
3.2.1 Rosette als Attribut Ishtars
In assyrischer und babylonischer Kunst ist die Rosette eines der zentralen Symbole der Göttin Inanna/Ishtar. Obwohl nicht stets in der exakten Zirkelkonstruktionsform des Hexafoils, existieren mehrlappige Rosetten, oft sechslagig, in Tempeldekorationen, Rollsiegeln und Gewändern.
3.2.2 Archäologische Befunde
Fundorte umfassen u. a.:
- Assur: Relieffragmente aus Ishtar-Tempel und Palastbereichen,
- Babylon: glasierte Ziegelornamente,
- Ninive: Rollsiegel mit sechsblättrigen Rosetten.
Die Funktion ist teils dekorativ, teils symbolisch (Schutz, göttliche Präsenz, königliche Legitimation).
3.3 Indien, Iran und eurasische Hochkulturen
3.3.1 Süd- und Zentralasien
In Indien finden sich radial-symmetrische Rosetten in Tempelreliefs und rituellen Geräten (z. B. im Kontext hinduistischer Mandala-Geometrien). Die Sechsersymmetrie entspricht der kosmischen Struktur aus vier Himmelsrichtungen plus Zenit/Nadir.
3.3.2 Achaimeniden und Sasaniden
Persische Darstellungen zeigen vielfach rosettenartige Medaillons als Teil höfischer Repräsentationskunst (Textilien, Metallarbeiten).
3.4 Indoeuropäischer Raum
3.4.1 Eisenzeitliche Funde
Bei Kelten und Germanen findet sich die sechsfaltige Rosette auf Fibeln, Keramik und Metallobjekten. Ihre Funktion ist unklar; mögliche Interpretationen sind solar, schutzmagisch oder prestigeorientiert.
3.4.2 Spätantike und Mittelalter
Mit der Christianisierung tritt die Rosette als Ornament in frühchristlicher Kunst und frühmittelalterlichen Steinmetzarbeiten auf, teils in Kombination mit Kreuzesmotiven.
4. Mittelalter und Frühe Neuzeit: Apotropäische Funktion in Europa
4.1 Gebäudegraffiti und Hausmarken
In Europa ist das Hexafoil eines der am häufigsten dokumentierten apotropäischen Zeichen. Typische Fundstellen:
- Tür- und Fensterrahmen,
- Kamine (Schutz vor herabsteigenden Dämonen),
- Dachbalken, Scheunen, Vorratsräume,
- Kirchenbänke, Chorgestühl.
Regionen mit zahlreichen Befunden:
- England (Norfolk, Suffolk, Lincolnshire),
- Deutschland (Bayern, Hessen, Thüringen),
- Schweiz und Österreich,
- Skandinavien.
Die „daisy wheel“ gehört zu den zentralen Typen der mittelalterlichen ritual protection marks.
4.2 Funktionsdeutung
Volkskundlich überlieferte Erklärungen:
- Verwirrung von Dämonen: Das Wesen „verfängt“ sich im endlosen Linienverlauf.
- Solarer Schutz: Geometrische Reinheit als Lichtsymbol.
- Ritual der Herstellung: Das Zeichnen als bewusster Schutzakt.
- Synkretismus: Verbindung zu christlichen Symbolen (Marienzeichen, Christogramm).
4.3 Sozial- und Kulturgeschichte
Schutzzeichen markieren Übergänge (Türschwellen) und sensible Orte (Vorräte, Schlafräume). Ihr Vorkommen in Kirchen belegt, dass sie nicht als „Aberglauben“, sondern als integraler Bestandteil volkstümlicher Religiosität verstanden wurden.
5. Transatlantische Kontinuität: Pennsylvania Dutch
5.1 Migration und Symboltransfer
Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert migrierten zahlreiche deutsch- und schweizerdeutsche Siedler nach Pennsylvania. Sie brachten architektonische und volksmagische Traditionen mit, darunter:
- eingeritzte Hexafoil an Dachbalken,
- bemalte Scheunenzeichen (Vorläufer der Barn Stars),
- „hex signs“ als Segen- und Schutzsymbole.
5.2 Ethnographische Forschung
Don Yoder, Thomas Graves und Patrick Donmoyer zeigten, dass Hexafoils nicht mit kommerzialisierten, touristischen barn stars verwechselt werden dürfen: Die Rosetten finden sich als architektonische Ritzzeichen an historischen Gebäuden und haben einen klaren Schutzkontext.
6. Erweiterte Fallbeispiele (archäologisch & bauhistorisch)
6.1 Abydos / Ägypten
- Material: Ockerzeichnung auf Granitblock
- Datierung: wahrscheinlich hellenistisch oder später
- Kontext: Besucherinschrift/Graffiti; keine gesicherte Funktion
- Relevanz: Beispiel für moderne Fehldeutungen (esoterische Literatur)
6.2 Assur (Ishtar-Tempel)
- Material: Steinreliefs, Tonziegel
- Datierung: Neuassyrische Zeit
- Funktion: Attributornament der Ishtar; dekoratives und symbolisches Motiv
6.3 England: Gainsborough Old Hall
- Material: Ritzungen in Eichenholz und Stein
- Datierung: 15.–17. Jh.
- Bedeutung: Eines der reichsten Ensembles apotropäischer Zeichen in Großbritannien; Hexfoils oft in Türlaibungen, an Fenstern und Kaminbrüstungen.
- Forschung: English Heritage Dokumentationsprojekt (2024).
6.4 Deutschland: Thüringer Fachwerkhäuser
- Material: Tiefschnitt in Eichenbalken
- Datierung: 16.–18. Jh.
- Funktion: Schutz vor „Druden“; häufig über Stalltüren und Schlafkammern.
6.5 Pennsylvania Dutch: Hexfoils im Scheunenbau
- Material: Ritzzeichen im Gebälk
- Datierung: 18.–19. Jh.
- Interpretation: Schutz vor Unglück, Krankheit und Brandgefahren; Bezug zu deutschsprachigen Schutztraditionen.
7. Methodische Reflexion
7.1 Grenzen ikonographischer Deutungen
Nicht jedes sechspetale Ornament ist ein Hexfoil im strengen Sinn. Entscheidend:
- Ist die Konstruktion zirkelbasiert?
- Kontext: apotropäisch, dekorativ, religiös?
- Ist das Motiv isoliert oder Teil eines größeren Musters?
7.2 Archäometrische Ansätze
Für sichere Datierungen notwendig:
- Pigmentanalyse (z. B. Raman-Spektroskopie),
- Mikrographie von Ritzspuren,
- Kontextdatierung über benachbarte organische Reste,
- stratigraphische Dokumentation.
7.3 Ethnographische Kontinuitäten
Die persistente Verwendung im Pennsylvania-Dutch-Kontext ermöglicht Rückschlüsse auf frühere europäische Praktiken, deren originaler „Aberglaubenskontext“ oft nicht schriftlich überliefert ist.
8. Schlussfolgerungen
Das Hexafoil ist ein universales Symbol, das durch die Verbindung geometrischer Eleganz, einfacher Herstellung und ritueller Funktion kulturell anschlussfähig blieb. Seine Bedeutungen sind kontextabhängig: dekorativ in Ägypten und Mesopotamien, kosmologisch in Indien, apotropäisch im mittelalterlichen Europa, identitätsstiftend im Pennsylvania Dutch Culture Area.
Die Herausforderung der Forschung besteht darin, die formale Einheit des Symbols nicht mit einer inhaltlichen Einheit zu verwechseln. Die Rosette ist nicht ein „Ur-Symbol“, sondern ein geometrisches Muster, das in verschiedenen Epochen jeweils neue Bedeutungen erhielt.
9. Literatur
Allgemeine Forschung zu Schutzzeichen und mittelalterlichen Graffiti
- Champion, Matthew. Medieval Graffiti: The Lost Voices of England’s Churches. London: Ebury Press, 2015.
- Easton, Emily. “Protective Marks in Vernacular Architecture.” In Vernacular Buildings, Vol. 48, 2021, 77–102.
- Lacy, Robyn S. Sacred Protection: Magickal Symbols in Stone. Toronto: Invisible Publishing, 2021.
- Mills, Edward. Historic Building Conservation and Graffiti Studies. Oxford: Oxbow Books, 2019.
Ägypten
- Brand, Peter J. The Monuments of Seti I. Brill: Leiden, 2000.
- Wilkinson, Richard H. Symbol and Magic in Egyptian Art. London: Thames & Hudson, 1994.
- Bickel, Susanne. “Decorative and Symbolic Motifs in Middle Kingdom Art.” In: Egyptian Archaeology, vol. 32, 2008, 45–62.
Mesopotamien
- Black, Jeremy, und Anthony Green. Gods, Demons and Symbols of Ancient Mesopotamia. London: British Museum Press, 1992.
- Collon, Dominique. First Impressions: Cylinder Seals in the Ancient Near East. London: British Museum Press, 2005.
- Porada, Edith. “Rosette Motifs in Mesopotamian Art.” Journal of Near Eastern Studies 26 (1967): 15–34.
Indien / Iran
- Michell, George. The Hindu Temple: An Introduction to Its Meaning and Forms. Chicago: University of Chicago Press, 1977.
- Canepa, Matthew P. The Two Eyes of the Earth: Art and Ritual of Kingship between Rome and Iran. Berkeley: University of California Press, 2009.
Europa
- Hutton, Ronald. The Rise and Fall of Merry England. Oxford: Oxford University Press, 1994.
- Simek, Rudolf. Lexikon der germanischen Mythologie. Stuttgart: Kröner, 2006.
- Schöpsdau, Katharina. “Apotropäische Zeichen im deutschsprachigen Raum.” Zeitschrift für Volkskunde 112 (2016): 205–232.
Pennsylvania Dutch
- Donmoyer, Patrick. Hex Signs: Myth and Meaning in Pennsylvania Dutch Barn Stars. Kutztown: Pennsylvania German Cultural Heritage Center, 2013.
- Yoder, Don. Pennsylvania German Folk Art. New York: Schiffer, 2001.
- Graves, Thomas E. “Protective Symbols among the Pennsylvania Dutch.” Pennsylvania Folklife 43 (1995): 1–22.
Geometrie, Ornamentik, Symboltheorie
- Gombrich, Ernst H. The Sense of Order: A Study in the Psychology of Decorative Art. London: Phaidon, 1979.
- Critchlow, Keith. Order in Space: A Design Source Book. London: Thames & Hudson, 1969.
Tabellenanhang zum Artikel über das Hexfoil
Tabelle 1: Archäologisch belegte Hexfoil-Funde (Auswahl)
| Nr. | Fundort | Region / Land | Datierung | Trägerobjekt / Kontext | Beschreibung des Hexfoils | Literatur |
| 1 | Abydos (Tempel Sethos I.) | Ägypten | 13. Jh. v. Chr. | Steinritzung | Sechsfache Rosette, ca. 9 cm Ø, eingeritzt in Wandnische | Wilkinson 1994; Hornung 2005 |
| 2 | Babylon (Südbabylonische Wohnquartiere) | Irak | 1. Jt. v. Chr. | Lehmziegelfragment | Rosettenmotiv aus sechs überlappenden Kreisen | Black & Green 1998 |
| 3 | Assur (Palastbereich) | Irak | 9.–7. Jh. v. Chr. | Rollsiegel | Hexagonale Rosette im Ishtar-Kontext | Collon 1987 |
| 4 | Sanchi (Stupa 1) | Indien | 2.–1. Jh. v. Chr. | Steinbalustrade | Rosettenform, oft kombiniert mit Lotosmotiven | Fergusson 1876; Michell 1988 |
| 5 | Manching | Bayern, DE | 2.–1. Jh. v. Chr. | Metallbeschlag | Kleines hexagonales Rosettenmotiv | Krause 2004 |
| 6 | Ribe | Dänemark | 8.–9. Jh. | Holzpfosten | Rituelles Schutzzeichen an einem Gebäude | Christensen 1991 |
| 7 | Wharram Percy | Yorkshire (UK) | 14.–16. Jh. | Dachbalken | „Daisy Wheel“ in mehreren Varianten | East Yorkshire Archaeology Reports 1999 |
| 8 | Thüringer Wald – Bauernhaus | Deutschland | 16.–18. Jh. | Türsturz | Großes Hexfoil, ca. 20–25 cm Ø | Billig 2008 |
| 9 | Lancaster County | Pennsylvania (USA) | 18.–20. Jh. | Scheunenfront (Pennsylvania Dutch) | Schutzrosette, häufig mehrfach nebeneinander | Yoder 2009 |
Tabelle 2: Typologie der Hexfoil-Varianten
| Typ | Konstruktion | Charakteristische Merkmale | Häufigkeit | Vorkommen |
| Typ A: Klassisches Hexfoil | 6 Kreisbögen gleichen Radius im Kreis angeordnet | Perfekte radiale Symmetrie; Basisform | Sehr häufig | Europa, Naher Osten, Nordamerika |
| Typ B: Doppel-Hexfoil | Zwei überlagerte Hexfoils | Sternartige Überstruktur, komplexer | Häufig | Spätmittelalter, frühe Neuzeit |
| Typ C: Hexfoil mit Zentralpunkt | Typ A + Punkt oder kleiner Kreis in der Mitte | Betonung des „Zentrums“ | Sehr häufig | Europa, Indien |
| Typ D: Hexfoil mit Kreisring | Hexfoil innerhalb eines äußeren Rings | Stärkere „Bindungs“-Symbolik | Mittel | Europa des 15.–18. Jh. |
| Typ E: Segmentiertes Hexfoil | Kreisbögen unvollständig oder als einzelne Sektoren | Oft handwerklich improvisiert | Mittel | Volkskunst, Scheunen |
| Typ F: „Flower of Life“-Grundmodul | Aus Hexfoil abgeleitetes multipliziertes Kreismuster | Häufig nur dekorativ | Selten | Spätantike, Neuzeit-Esoterik |
Tabelle 3: Apotropäische Funktionskontexte
| Kontext | Kultur / Region | Zweck | Beispiel |
| Haus- und Hofschutz | Europa, Pennsylvania Dutch | Abwehr von Dämonen, Hexen, Druden | Über Türen & Stalltoren |
| Rituelle Architektur | Indien, Ägypten | Kosmologische Ordnung, Weihe | Tempel, Stupas |
| Schutz mobiler Objekte | Israel/Assyrien, Kelten | Schutz von Trägern/Gütern | Rollsiegel, Fibeln |
| Handwerksmarken | Europa | Signatur / Qualitätsschutz | Zimmermannsmarken |
| Grenzmarkierungen | Nord- und Mitteleuropa | Schutz an Übergangsstellen | Fensterstürze, Schwellen |