Elwedritsche
Ursprung, Geschichte & Bräuche
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- Elwedritsch und Drude – Wie der etymologische Ansatz von Albert Becker (1925) und die lexikalische Überlieferung im Wörterbuch der Banater Mundarten (ca. 1900 – 1960er) die These der Verbindung beider Begriffe gegenseitig verstärken
- Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
- Von der Drude zur Elwedritsche
- Von der „Drude“ über „Drutschel“ zu „Drutsch/Dritsch“ – Eine linguistische Prüfung des HADD-CCT-BVT-Modells
- Die Harpyie in der Mythologie – und weshalb sie nichts mit Elwedritsche verbindet
Kategorie: Elwedritsche
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1. Einleitung Die sogenannte Elwedritsch gehört zu den bekanntesten Fabelwesen der pfälzischen Volksüberlieferung. Ihre Deutung schwankt zwischen humoristischer Jagdfigur, lokaler Mythengestalt und möglichem Relikt älterer Dämonvorstellungen. Während moderne Darstellungen meist den spielerischen Charakter betonen, legen historische und lexikalische Quellen nahe, dass der Begriff tiefere mythologische Wurzeln besitzen könnte. Im Zentrum dieses Beitrags steht die Frage,…
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Der Banater „Elbentrütsch“ als empirischer Schlüsselbefund eines kulturellen Transformationsprozesses Abstract Der nachfolgende Artikel zeigt, dass die Elwedritsche nicht als originäres Fabeltier verstanden werden kann, sondern aus einem dämonologischen Bedeutungskomplex hervorgegangen ist, dessen Kern in der Drude bzw. der Albdrude liegt. Grundlage der Argumentation ist ein lexikographischer Befund aus dem Wörterbuch der Banater deutschen Mundarten (WBdM),…
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Der Banater „Elbentrütsch“ als harter Beleg gegen die These eines originären Fabeltiers
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1. Einleitung Die Untersuchung volkstümlicher Sagengestalten bewegt sich traditionell im Spannungsfeld zwischen Sprachgeschichte, Volkskunde und Religionswissenschaft. Häufig bleiben solche Analysen jedoch deskriptiv und beschränken sich auf Motivvergleiche oder historische Ableitungen. Der vorliegende Beitrag setzt bewusst anders an: Er versteht die Entwicklung der Figur der Drude über das Drutschel hin zur Elbedritsch als ein systematisch rekonstruierbares…
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Abstract Der vorliegende Beitrag untersucht die Genese des pfälzischen „Drückmännche“ als Ergebnis eines mehrstufigen Transformationsprozesses innerhalb der mitteleuropäischen Nachtmahrtradition. Im Zentrum steht die These, dass nicht die Figur selbst kontinuierlich tradiert wird, sondern deren Funktion – das nächtliche „Drücken“ – als kulturelles Deutungsmuster persistiert. Es wird argumentiert, dass mit der Transformation der Albdrude zur Elwedritsch…