
Bockenheimer Manifest 2024
Im April 2024 war Michael Werner Mitiniatiator des „Bockenheimer Manifests gegen rechts“. Gemeinsam mit 180 Kulturschaffenden aus der Pfalz und angrenzenden Regionen unterzeichnete er die nachfolgende Erklärung:
„Wir Kulturschaffende im Bereich Mundart wünschen uns, dass die Pfalz ein Ort bleibt, der Vielfalt begrüßt und Toleranz lebt. Wir fühlen uns bereichert durch Menschen, die in den letzten Jahrzehnten aus anderen Teilen Deutschlands, aus Europa und der ganzen Welt zu uns gekommen sind, um zu bleiben und in der Pfalz eine Heimat zu finden. Sie brachten neue Perspektiven, Traditionen und Ideen mit, die uns allen zugutekommen. Unsere Heimat hat in den vergangenen Jahrhunderten mit offenem Herzen immer auch jene aufgenommen, die Zuflucht gesucht haben. Wir möchten, dass das auch in Zukunft so bleibt. Gemeinsam wollen wir die Zukunft gestalten. Und deshalb sagen wir laut: Uffbasse! Bloß net nochemol!“
#niewiederistjetzt #uffbasse #blossnetnochemol
Bockenheim an der Weinstraße, 20. April 2024
Im Rahmen der 47. Bockenheimer Mundarttage auf Initiative des Förderkreises Mundart Bockenheim e.V. und der Jury des Pfälzischen Mundartdichter-Wettstreits Bockenheim
Für die Arbeit an diesem Buch bedeutete das, konsequent keine Arbeiten von deutschen Historikern und Volkskundlern als Quellen zu verwenden, die zwischen 1930 und 1945 publiziert wurden. Diese Arbeiten sind mindestens vom Zeitgeist kontaminiert. Diese Publikationen erhalten im Buch keine Bühne.
Das Pfälzische als Dialekt und Elwedritsche als kulturelles Muster sind das Produkt komplexer Migrationsbewegungen und Akkulturationsprozesse. Die Pfalz war in ihrer Geschichte immer gleichermaßen Auswanderungs- und Einwanderungsland. Durch unsere Sprachgeschichte und unsere Gene sind wir auch mit den Menschen im fruchtbaren Halbmond verbunden.
