Nachtmahr, du böses Tier, Komme mir in der Nacht nicht hier. Alle Wasser sollst du durchwaten, Alle Bäumchen sollst du abblättern, Alle Blümchen sollst du abpflücken, Alle Grübchen sollst du auslecken, Alle Sträucher sollst du durchkriechen, Alle Pfützen sollst du aussaufen, Alle Hälmchen sollst du zählen. Komm mir in der Nacht nicht quälen (Unbekannt, 10. Jahrhundert)
Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie. Erich Kästner
Angst wurde im selben Moment wie die Menschheit geboren. Und da wir sie niemals meistern können, müssen wir lernen, mit ihr zu leben - so wie wir gelernt haben, mit Stürmen zu leben. (Paul Coelho, brasilianischer Schriftsteller)
Wir haben große Angst davor, machtlos zu sein. Aber wir haben die Macht, uns tief mit unseren Ängsten auseinanderzusetzen, und dann kann die Angst uns nicht kontrollieren. (Thich Nhat Hanh, vietnamesischer buddhistischer Mönch)
Furcht ist der Schmerz, der aus der Erwartung des Bösen entsteht. (Aristoteles, griechischer Philosoph)
Auch der stärkste Mann schaut einmal unters Bett. (Erich Kästner)
"Zuerst musst du ihm einen Namen geben", sagte die Schlange. "Einem Ding einen Namen zu geben, nimmt ihm etwas von seiner Macht und gibt sie stattdessen dir." (Claire Legrand, amerikanische Autorin)
Wer die Angst überwindet, erlangt Freiheit. (Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph)
Die Nacht ist wie ein großes Haus. Und mit der Angst der wunden Hände reißen sie Türen in die Wände - dann kommen Gänge ohne Ende, und nirgends ist ein Tor hinaus. (Rainer Maria Rielke)
Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten. (Psalm 91:5-6)
Drud, Drud, wennst druckst, druck boid, Zähl olle Bam in Woid, Zähl olle Sandkerndl im Bo und dann kimmst glei dano." (Aus Bayern)